Lebensraumdoktrin

Das Gesetz des Blutes. Von der NS-Weltanschauung zum Vernichtungskrieg

„Die üblichen und vertrauten Normen gelten nicht im Osten, dieser von Untermenschen (Slawen) und Mikroben (Juden) bewohnten Wildnis.“ Diese menschenunwürdige Eingruppierung von Menschen in Form der Rassehierarchie ist ein Fundament der verbrecherischen NS-Ideologie. Der Zeithistoriker Johann Chapoutot geht in seinem Buch „Das Gesetz des Blutes. Von der NS-Weltanschauung zum Vernichtungskrieg“ intensiv der kulturellen Orientierung der Nationalsozialisten nach. Diese auf einer äußerst vielschichtigen Quellenbasis beruhende Detailstudie zeigt den ideologischen Weg des Naturgesetzes vom Primat der Rasse bis in den Völkermord auf. Read More…

Ökonomie der Zerstörung

1929 zwingt die Weltwirtschaftskrise die Industrienationen in die Knie. Allein in Deutschland sind rund sechs Millionen Menschen ohne Arbeit. In dieser Phase steigt die NSDAP zu einer Massenpartei auf. Adolf Hitler kommt an die Macht.
Mit seinem Werk „Ökonomie der Zerstörung“ tritt der britische Wirtschaftshistoriker Adam Tooze in die historische Auseinandersetzung mit Götz Aly um die Frage, was Hitlers Erfolg ausgemacht hat. Read More…