Israel & Judentum

Céline

Die Nachkriegsrezeption versucht bis dato den herausragenden Romanschriftsteller Céline von seiner antisemitischen Fracht zu befreien. Céline, ein Schriftsteller mit einem zweigeteilten Gesicht? Read More…

Widerstand und Auswärtiges Amt

"Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein." Dieser Aufforderung des deutschen Schriftstellers Kurt Tucholsky sind während der NS-Diktatur nur Wenige nachgekommen. Am Ende sah die Konstruktion der vermeintlichen „Heldenzahlen“ jedoch ganz anders aus. So auch im Auswärtigen Amt, das nach 1945 im eigenen sowie im Bewusstsein der Öffentlichkeit das Bild eines umfassenden diplomatischen Widerstands etablierte.
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Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?

Kraushaar arbeitet die antisemitische Terrorschuld der radikalen Linken an einer Indizienkette auf, da die Fakten teilweise bis heute nicht eindeutig geklärt sind.
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Vergiss Deinen Namen nicht

Dieses Buch Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz ist ein Trauerzug der Erinnerung an die Kinder von Auschwitz. Ein Trauerzug, der die Kinder und die vielen Opfer ins kulturelle Gedächtnis ruft und ihnen wieder ihren Namen gibt. Sich hierauf einzulassen und den Trauerzug zu begleiten, ist sehr schwer. Unvorstellbare entmenschte Szenen, die den Leser die Qualen der Opfer nahe bringen. Aber wenn sie es aushalten mussten, kann man verlangen, dass der Leser die Erzählung aushält, dass er sich erinnert.
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Umgeben von Hass und Mitgefühl

Jüdische Autonomie in Polen nach der Schoah 1945-1949 und die Hintergründe ihres Scheiterns.
Es ist eine längst überfällige Debatte über die unbequeme historische Wahrheit, die Gabriel Berger mit seinem Buch „Umgeben von Hass und Mitgefühl“ enttabuisiert. Der Heldenmythos des widerständigen Polen, der seine jüdischen Mitbürger gerettet hat, bröckelt und zerfällt mit jeder Seite des Buches. Read More…

Sisyphos Erbe

Was treibt eine Lehrerin um, über die belastete deutsche Geschichte des Nationalsozialismus ein Buch zu schreiben? Es ist ihre Wut über das historische Erbe des verzerrten Opfer-Täter-Bildes und deren Nachkommen. Read More…

Wagners Antisemitismus

Der Mann ist gerade 200 Jahre alt geworden. Mit seinem Namen verbinden wir eine Lichtgestalt der großen deutschen Komponisten. Mit seinem Schatten einen Heizer des Holocaust. Richard Wagner, von den einen gefeiert, von den anderen als rassischer Antisemit bezeichnet.
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Religionsgeschichte Israels

Ein differenziertes Zeugnis lebendiger Religionsgeschichte im Heiligen Land, das zeigt, dass zum Verständnis der jüdisch-christlichen Religion mehr nötig ist, als das Alte und Neue Testament. Ein Buch, nicht nur für Fachleute oder Studenten der Thematik, sondern für jeden, der mehr über die Hintergründe der jüdisch-christlichen Religion wissen möchte.
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Novemberprogrom 1938

Wenn gesagt wird, „Die Hölle ist noch ein Paradies,...“, dann können wir eine ungefähre Vorstellung von den unsagbaren Grausamkeiten gegen die jüdische Bevölkerung erahnen. Es ist eine Kriegserklärung, die das Deutsche Reich ab 1933 an seine jüdische Bevölkerung richtet. Read More…

Letzte Chance

Der Nahe und Mittlere Osten bedroht den Weltfrieden. Mit Ignoranz weist Gardner die politische Schuld des Westens - allen voran der USA und Israel - nach. Eine Schuld, die ein gewaltsames Vorgehen der muslimischen Bevölkerung gegen den Westen rechtfertigt. Eine Schuld, die das militante Unrecht der Hamas, der Hisbollah bis zu den Dschihadisten wie al Qaida legitimiert. Read More…

Joseph Süß Oppenheimer

Eine anschauliche Dokumentation, die Licht hinter den Mythos Jud Süß bringt und auf verständliche Weise verdeutlicht, dass der Ausgangspunkt der Spurensuche nach dem echten Oppenheimer die historische Figur ist. Read More…

Israel ist an allem Schuld

„Israel ist schuld. Basta.“. Es ist nicht der Refrain eines Popliedes oder Schlagers, der auf so einprägsame und so wiederkehrende Weise innerhalb der deutschen Bevölkerung leidenschaftlich gesungen wird. Diese schlichte Botschaft, die sich immer mehr nach außen wagt, die keinen Widerspruch duldet, verlangt nicht nach Reflexion, sondern sie stillt ein tiefsitzendes Verlangen antisemitischer Stereotype, das sich hinter einem Dickicht aus „Man wird doch wohl Israel kritisieren dürfen“, bis „Natürlich bin ich kein Antisemit aber ...“ bis zu jüdischen und intellektuellen Kronzeugen verschanzt. Read More…

Ich fühl`mich nicht als Mörder

Eine lesenswerte wissenschaftliche Diskussion zur Reintegration von NS-Tätern in die postnationalsozialistische Gesellschaft, die die verketteten Mechanismen einer Schuldverweigerung aufzeigt. Read More…

Horst Wessel

Die Propagandawaffe des Nazi-Einpeitschers
Horst Wessel. Die menschliche Propagandawaffe des Nazi-Einpeitschers Josef Goebbels. Der Historiker Daniel Siemens zeigt in seinem Buch „Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten“ auf wie die nationalsozialistische Propaganda aus einem SA Sturmbannführer einen völkischen Helden macht.
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Henker und Opfer

Auschwitz als ewiges menschliches Fanal setzt Grenzen, die jederzeit von Jedem überschritten werden können und so aus dem Henker und Opfer eins werden lässt. Read More…

Gebt den Juden Schleswig-Holstein!

Ein harter bisweilen unter die Gürtellinie gehender lebhafter Briefdiskurs ist das, den die beiden Spiegelredakteure da ausfechten. Denn die Frage, ob ein Israelkritiker ein Antisemit ist, ist nicht monokausal und nicht ohne Emotionen zu beantworten. Deutlich wird jedoch, was zählt, um kritisch zu reflektieren, sind allein Fakten. Und die Fakten zeigen, dass die Israelkritiker einen einseitigen kritischen Blick auf die politische und moralische Handlung Israels werfen. Ihre offenkundige Distanz zu weltweiten anderen Missständen stellt ihre Kritik auf sandigen Untergrund und macht sie unglaubwürdig.
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Die Machtergreifung

Guido Knopp zeigt mit "Die Machtergreifung" die vergebenen Chancen auf, den Verbrecher und Wegbereiter des Völkermords Adolf Hitler zu stoppen. Das Buch gibt Antworten auf viele offene Fragen über das Ende der Weimarer Demokratie. Besonders die Augenzeugenberichte und die Einschätzungen der Historiker machen eins deutlich: Die Weimarer Demokratie hätte gerettet werden können, Millionen Tote und der Holocaust wären kein historisches furchtbares Schicksal geworden. Auch wenn Demokratie erst erlernt werden muss, gibt es auf keinen Fall einen Freispruch für diese umfassende Komplizenschaft. Read More…

Die Gestapo nach 1945

Eine freiheitliche Demokratie aufgebaut durch die Täter der Shoah, die den Nationalsozialismus des Dritten Reiches nicht überwindet und den Antisemitismus auch in das neue System transformiert. Eine Transformation, die sich zum einen mit den 68er Linken durch das Festhalten an der Faschismustheorie und der Verlagerung der Schuld ins Ausland, sichtbar nach außen drängt und zum anderen im Kulturbetrieb einen offen gepflegten Antisemitismus entfaltet. Read More…

Die ersten Israelis

Sechs Jahrzehnte nach der Proklamation des Staates Israel am 14. Mai 1948 begibt sich der Historiker Tom Segev mit seinem Werk „Die ersten Israelis“ auf die Spuren dieser ersten jüdischen Pioniere. Die Einblicke in die Archive und in das Tagebuch von David Ben- Gurion ermöglichen Tom Segev einen vielschichtigen weniger schimmernden entmythisierten Blick in die Vergangenheit. Read More…

Die "Ereignismeldungen UdSSR" 1941

Massenmord der Tötungskommandos als "Geheime Reichssache!". “Die ‚Ereignismeldungen UdSSR‘ 1941“ sind elementare historische Zeitzeugen der brutalsten Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Verbrecher während des expansiven Vernichtungsfeldzuges in Osteuropa. Read More…

Die Belasteten

Diese geplante Vernichtung schminkt sich mit dem Namen Euthanasie. Ein leichter Tod? Nein, ein eiskalter Mord, dessen ethische Basis die völkische Auslese zur Aufrechterhaltung eines gesunden Volkes ist. Die Rassenhygiene verschlingt mit den Zwangssterilisierten ihre ersten Opfer. Juristisch abgesegnet mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom Juli 1933. Read More…

Die Angst vor dem Frieden

Seit es den Staat Israel gibt, gibt es den Nahostkonflikt. In über 60 Jahren ist man trotz vieler kleiner und bisweilen groß erscheinender Friedensschritte kein Stück weitergekommen. Warum ist dieser Schritt Richtung Frieden aber so schwer? Der Historiker Moshe Zimmermann, Leiter des Richard-Koebner-Zentrums für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, nährt sich dieser Frage und weiterer normativer Fragen wie die nach der Konfliktverantwortlichkeit und der Frage, ob Israel immer gerechte Kriege geführt hat, indem er den israelischen Standpunkt vom Gefühl der Angst her beleuchtet.
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Der Kutscher und der Gestapo-Mann

Während Kinder wie Cola Braw rufen „Mama, rette mich“, waschen sich die Täter nach dem Morden die Hände, gerade als ob sie sich ihrer verbrecherischen Keime entledigen könnten. Read More…

Der Hinrichter

Nein, in Helmut Ortners Buch über Roland Freisler geht es nicht um Vorhaltung oder um Instrumentalisierung. Es geht um Verantwortung, die unabdingbar mit der Erinnerung verknüpft ist. Wer sie verdrängen möchte, der begräbt sie nicht nur, sondern löscht sie für immer aus, mordet einen Teil der Identität. Das Erbe des ethisch-moralischen Versagens ist auf das deutsche Volk als Erbengemeinschaft übergegangen. Und zwar freiwillig. Read More…

Der Glaube an eine "jüdische Weltverschwörung"

Die Journalistin und Islamwissenschaftlerin Carmen Matussek geht den Ursachen und der Wirkung dieser bis heute angewandten antisemitischen Verschwörungstheorie in ihrer ursprünglich als Magisterarbeit konzipierten Untersuchung „Der Glaube an eine ‚jüdische Weltverschwörung‘. Die Rezeption der ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ in der arabischen Welt“ nach.
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Der ewige Sündenbock

Tarach räumt auf mit dem Märchen, dass der israelisch-palästinensische Konflikt in dem Moment der Staatsgründung Israels entstanden ist. Das Zusammenleben der Araber und Juden gestaltet sich bereits lange vor der Staatsgründung Israels als äußerst feindselig. Read More…

Das Gesetz des Blutes

Johann Chapoutot zeichnet mit seinem Buch „Das Gesetz des Blutes. Von der NS-Weltanschauung zum Vernichtungskrieg“ ein wissenschaftlich sehr lesbares ausgezeichnetes Werk über das Selbst- und Fremdbild des Nationalsozialismus Read More…

Beidseits von Auschwitz

„Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist noch nicht einmal vergangen“. Mit diesem Zitat von William Faulkner leitet Thomas Nowotny seine biografische Spurensuche ein. Er ist einer von den dreißig Autoren, die sich in „Beidseits von Auschwitz. Identitäten in Deutschland nach 1945“ auf die Suche nach sich selbst begeben und dabei tief in das Familiengedächtnis eintauchen.
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1967, Israels zweite Geburt

Der israelische Journalist und Historiker Tom Segev liefert mit 1967, Israels zweite Geburt, ein umfassendes Werk über die Entstehung des Sechs-Tage-Krieges, den Verlauf und die bis heute wirkenden Folgen. Segev stützt sich dabei auf 25 historische Archive verschiedener Länder, auf Berichte, Tageszeitungen und ganz persönliche Briefe. Read More…

Babij Jar

Babij Jar, die Weiberschlucht. Nein, diese Schlucht ist kein Naturwunder, diese Schlucht verheißt nichts Gutes. Hier blüht nichts, hier blüht nur der Tod. Statt einzigartiger Naturphänomene, ein einzigartig grausames Massaker an den Juden Kiews. Read More…

Allein unter Juden

Mal Deutscher, mal Jude, mal Araber. Auf dieser Reise gibt es keine Normalität, außer wenn er unter seinen Katzen ist. Tuvia Tenenbom, der Zeitkolumnist, der studierte Intellektuelle, der in Jerusalem als Sohn eines Rabbiners geborene und später in die USA ausgewanderte Mitbegründer des Jewish Theatre in New York, nimmt uns mit auf seine unglaubliche Reise durch ein Land, das gerade mal so groß ist wie Hessen. Bissig und überaus witzig ist diese 55 Stationen dauernde Reise durch Israel, die er mit guter Laune beginnt und traurig und deprimiert beendet.
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Die Machtergreifung

Der Historiker Guido Knopp geht in seinem Buch "Die Machtergreifung" dem Rechtfertigungsmythos der „Machtergreifung“ Adolf Hitlers nach, in dem er Hitlers Weg zur Alleinmacht vom 1. Januar 1933 bis zum Reichsparteitag 1934 beleuchtet. Auf diesem Weg begleiten ihn die Stimmen und Einschätzungen von Zeitzeugen und Historikern. Read More…