Antisemitismus

Die Gestapo nach 1945, Karrieren, Konflikte, Konstruktionen

Bereits der erste deutsche Film der Nachkriegszeit greift Mephistos Zitat auf. 1946 zeigt Wolfgang Staudte mit seinem Film „Die Mörder sind unter uns“ wie NS-Verbrecher strafrechtlich ungeschoren im Nachkriegsdeutschland ihren nahtlosen Neubeginn wagen.
NS-Verbrecher, die vielfach auch der verbrecherischen Institution der Gestapo angehörten. Was ist aus diesen Tätern im Nachkriegsdeutschland geworden? Wurden die Massenmörder der Gestapo zur Rechenschaft gezogen oder konnten sie unbehelligt ihren Neubeginn starten?
Klaus-Michael Mallmann, Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg und Andrej Angrick, Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, gehen in ihrem Buch Die Gestapo nach 1945 mit 13 weiteren Politikwissenschaftlern, Historikern, Soziologen, Philosophen und Publizisten den eingangs gestellten Fragen nach. Read More…

Olympia 1936

Täuschung, Manipulation oder schlicht der Verrat an der olympischen Bewegung? Sport als Friedensförderer, Sport als Motor für Toleranz und für ein Fairplay, Sport unter dem Label der Chancengleichheit, des gegenseitigen Respekts und als Symbol gegen jedwede Form von Diskriminierung. Die ideologische Basis Hitler-Deutschlands und die der olympischen Idee sind von vornherein unvereinbar. Wie kann es sein, dass die olympischen Spiele 1936 dennoch im Dritten Reich ausgetragen werden? Wie kann es sein, dass die Welt diese Spiele als einzigartige Spiele in einem scheinbar friedlichen Land bewundert?
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