Sachbuch

Ich fühl' mich nicht als Mörder. Die Integration von NS-Tätern in die Nachkriegsgesellschaft

"...Die wirklich Schuldigen an den Verbrechen, die in der nationalsozialistischen Zeit und im Kriege begangen worden sind, sollen mit aller Strenge bestraft werden...". Wie sah es aber tatsächlich mit der Strenge aus, die Konrad Adenauer hier in seiner Regierungserklärung vom 20. September 1949 einfordert?
Eine lesenswerte wissenschaftliche Diskussion zur Reintegration von NS-Tätern in die postnationalsozialistische Gesellschaft, die die verketteten Mechanismen einer Schuldverweigerung aufzeigt.
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Die Gestapo nach 1945, Karrieren, Konflikte, Konstruktionen

Bereits der erste deutsche Film der Nachkriegszeit greift Mephistos Zitat auf. 1946 zeigt Wolfgang Staudte mit seinem Film „Die Mörder sind unter uns“ wie NS-Verbrecher strafrechtlich ungeschoren im Nachkriegsdeutschland ihren nahtlosen Neubeginn wagen.
NS-Verbrecher, die vielfach auch der verbrecherischen Institution der Gestapo angehörten. Was ist aus diesen Tätern im Nachkriegsdeutschland geworden? Wurden die Massenmörder der Gestapo zur Rechenschaft gezogen oder konnten sie unbehelligt ihren Neubeginn starten?
Klaus-Michael Mallmann, Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg und Andrej Angrick, Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, gehen in ihrem Buch Die Gestapo nach 1945 mit 13 weiteren Politikwissenschaftlern, Historikern, Soziologen, Philosophen und Publizisten den eingangs gestellten Fragen nach. Read More…

Die Belasteten, >Euthanasie< 1939-1945, Eine Gesellschaftsgeschichte

Ein fundierter Blick auf den Schlagschatten der Rassenhygiene.
Ihre Namen waren Anna Treiber, Richard Utz, Jakob Speiser, Anton Kramer, Fred Meth, Klara Schuster und viele mehr, die es verdient hätten, genannt zu werden. In Heil- und Pflegeanstalten des Dritten Reiches ermordet, im Nachkriegsdeutschland weitgehend vergessen. Read More…

Die Machtergreifung

Wenn wir im Jahr 2009 den 60igsten Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland, eines demokratischen Rechtsstaates, feiern, so stellt sich unweigerlich die Frage, wie es zum Untergang der ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik, kommen konnte. Vielfach sprechen Historiker von der Machtergreifung Adolf Hitlers. Eine Machtergreifung setzt jedoch einen Machtkampf voraus. Doch hat dieser überhaupt stattgefunden oder sollte nicht eher von einem Machtwechsel oder einer Machtübergabe gesprochen werden? Der Historiker Guido Knopp geht in seinem Buch Die Machtergreifung dem Rechtfertigungsmythos der „Machtergreifung“ Adolf Hitlers nach, in dem er Hitlers Weg zur Alleinmacht vom 1. Januar 1933 bis zum Reichsparteitag 1934 beleuchtet. Read More…

1945 - Niederlage. Befreiung. Neuanfang

Ein Beitrag zur Erinnerungskultur, der die gewaltige historische Bedeutung des Krieges und des Holocausts und seine nachhaltige Wirkung auf die Folgegenerationen zeigt. Read More…

Die spanische Grippe

Als sie morgens losgingen, waren sie noch gesund. Ein paar Stunden später verstummte ihr Leben. Ausgehaucht durch einen Killer, der sich „Spanische Grippe“ nannte. Ein Virus, den der Erste Weltkrieg erst zu einem weltweiten Killer machte. Über die bis heute in ihren katastrophalen Ausmaßen einzigartige Pandemie erzählt Manfred Vasold in seinem Buch „Die Spanische Grippe. Die Seuche und der Erste Weltkrieg.“ Read More…

Ereignisse die Deutschland veränderten

"Ereignisse die Deutschland veränderten, 100 Geschichten aus der deutschen Geschichte" ist eine unterhaltsame faszinierende Zeitreise durch die bewegende deutsche Geschichte. Read More…

Jerusalem

An dem Namen klebt Sprengstoff. Denn in kaum einer anderen Stadt entzündet sich der Nah-Ostkonflikt so hautnah wie in Jerusalem. Den täglichen Ausnahmezustand nehmen unterschiedliche Autoren in dem Buch „JERUSALEM. Die Geschichte einer heiligen Stadt“ in den Blick. Read More…

Olympia 1936

Täuschung, Manipulation oder schlicht der Verrat an der olympischen Bewegung? Sport als Friedensförderer, Sport als Motor für Toleranz und für ein Fairplay, Sport unter dem Label der Chancengleichheit, des gegenseitigen Respekts und als Symbol gegen jedwede Form von Diskriminierung. Die ideologische Basis Hitler-Deutschlands und die der olympischen Idee sind von vornherein unvereinbar. Wie kann es sein, dass die olympischen Spiele 1936 dennoch im Dritten Reich ausgetragen werden? Wie kann es sein, dass die Welt diese Spiele als einzigartige Spiele in einem scheinbar friedlichen Land bewundert?
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