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Bücher - Aktuell

Utopie: Humanismus darf keine Illusion sein

Mit Egoismus, Panik oder Wut reagieren viele auf die Unsicherheit der Gegenwart. Ist eine Utopie möglich, die dem Einzelnen wieder Halt und eine geistige Behausung gibt?

"Die Idiotin": Mit "Dracula" und Haselnusswaffeln

Mal ist es ein Reisebericht, mal ein Uni-Tagebuch aus Harvard. Aber wo ist die Story im Roman "Die Idiotin"? Die Autorin Elif Batuman bleibt eine Erklärung schuldig.

Peter Handke: Poesie vom Staatsfeind

Ist das nun grotesk oder erhaben? In seinem neuen Roman "Die Obstdiebin" bricht Peter Handke in die Picardie auf, um die Verstockten Hören und Fühlen zu lehren.

Suizid: Eine scheinbar unüberwindbare Schlucht

Suizid ist eine erschreckend häufige Todesursache. Dennoch oder gerade deshalb wird das Thema tabuisiert und fetischisiert. Versuch einer Annäherung über zwei Filme

"Unsere Frau in Pjöngjang": Ein Schlager erobert die Welt

Jean Echenoz hat einen spannenden Agententhriller geschrieben. Der Roman verfolgt eine Geiselnahme, die von Paris bis nach Nordkorea führt. Große Literatur.

"Leere Herzen": Gibt es noch Hoffnung in Dunkeldeutschland?

In dem Thriller "Leere Herzen" zeichnet Juli Zeh ein dystopisches Deutschland, das Rechte regieren. Er liest sich wie eine Antwort auf Houellebecqs "Unterwerfung".

Open Mike: Heißer Scheiß oder heiße Luft

In Berlin wurde zum 25. Mal der Open Mike vergeben, der wichtigste Preis für junge Literatur. Wie originell und widerspenstig kann Poesie sein, die sich verkaufen will?

Irene Dische: Ein böser Spaß

Irene Disches "Schwarz und Weiß" rechnet mit Trump und dem amerikanischen Traum ab. Der Roman ist große Unterhaltung. Optimismus verbreitet er allerdings nicht.

"Geächtet": Die Stunde des Whoppers

Ayad Akhtar bekommt den Nestroy-Autorenpreis für sein Erfolgstheaterstück "Geächtet". Es wird weltweit gefeiert, dabei ist es geschmacklos und nah am Identitären.

Thomas Hettche: Wir Barbaren

Muss die Literatur heute vor der Wirklichkeit kapitulieren? Der Schriftsteller Thomas Hettche verteidigt einen literarischen Realismus, der die Welt wieder lesbar macht.

Zeit Online