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Bücher - Aktuell

"Nennt mich Esteban": Die Kunst des Verlierens

Der Tod der Mutter, die Schrecken des Krieges: Der Erzählband "Nennt mich Esteban" der bosnischen Autorin Lejla Kalamujić ist auf Deutsch erschienen und sehr lesenswert.

Nachruf Rossana Rossanda: Auf Konfrontationskurs mit den Genossinnen

Die italienische Autorin Rossana Rossanda war Kommunistin und Liberale zugleich, gründete die Zeitung "il manifesto". Jetzt ist die linke Ikone mit 96 Jahren gestorben.

"Es ist, wie’s ist": Mord mit Grammatik

Eine Einladung in ein großes Werk: Die Meistererzählerin Lydia Davis feiert im Kurzgeschichtenband "Es ist, wie’s ist" ein Sprachfest voller Abweichungen.

"Aufprall": Ein ziemlich ernstes Spiel

Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland haben einen erstaunlichen Hausbesetzer-Roman geschrieben. "Aufprall" erzählt vom Leben in Kreuzberg vor 1989.

Ferdinand von Schirach: Der Wahr-Sager

Ferdinand von Schirach bringt das intuitive Gerechtigkeitsempfinden der Zuschauer zum Glühen. Sein neuestes Bühnenstück heißt "Gott". Muss man sich Sorgen machen?

"Glücksritter": Der Aberglaube an sich selbst

Das Individuum ist das Kleinste und Allergrößte zugleich: Der Schriftsteller Michael Kleeberg hat ein berührendes Memoir über seinen Vater geschrieben.

Buchhandelskette: Kritik an Thalia wegen Kooperation mit chinesischem Staatskonzern

Der Buchhändler bietet in den Filialen in Wien, Berlin und Hamburg von einem chinesischen Konzern ausgewählte Titel an. Es handle sich um einen Test, argumentiert Thalia.

Ingeborg Villinger: Mit Leidenschaft für ein Raubtier

Selbstbewusst im ehelichen Unglück: Eine aufregende Biografie erzählt von Gretha Jünger, der ersten Frau des Schriftstellers Ernst Jünger.

Swetlana Alexijewitsch: Allein mit ihrer Stimme

Swetlana Alexijewitsch wendet sich an die russischen Brüder. Sie ist Trägerin des Literaturnobelpreises. Das kann die Aufmerksamkeit lenken – gegen die Mächtigen.

"Afropäisch": Nicht nur Rasta-Hipster

Der englische Autor Johny Pitts hat ein hervorragendes Buch über seine Reise durch das Europa der "Afropäer" geschrieben. Das erzählt auch viel über die weiße Mehrheit.

Zeit Online